Blähungen lindern

Blähungen entstehen durch Luftansammlungen im Bauch. Die Luft bläht den Bauch auf und kann in Form von Blähungen (Flatulenzen) entweichen. Betroffene fühlen sich oft unwohl und leiden zudem an Völlegefühl oder Schmerzen. Bestimmte Stoffe stärken die Darmflora und beugen der Entstehung von Blähungen vor. 

Unverträglichkeiten / Allergien

Viele Menschen die an Blähungen leiden haben eine Lebensmittelunverträglichkeit oder Allergie ohne das sie es wissen. Laktose, Fruktose oder Gluten sorgen immer häufiger für Unwohlsein, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Völlegefühl. Oft haben die Betroffenen noch weitere Beschwerden, ohne es auf den Darm zurückzuführen, wie Migräne, Gelenkschmerzen, unreine Haut, ect.

Was macht noch Blähungen?

Akute Magen-Darm-Erkrankungen, Medikamenteneinnahme oder Krebs können auch mit Blähungen einhergehen

Wer häufig oder dauerhaft unter Blähungen leidet, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, um eine Krebserkrankung ausschließen zu können. Starke Durchfälle, auch aufgrund chronisch entzündlicher Darmerkrankungen gehen häufig mit Blähungen einher. Auch Arzneimittel können Blähungen verursachen.

Darmflora-Störungen

Schädliche oder krankmachende Bakterien bringen den Darm aus dem Gleichgewicht, sodass zu viele Gase gebildet werden. Besonders eine schlechte Ernährung fördert das Kippen des Gleichgewichts. Aber auch akute Infektionen, oder bestimmte Arzneimittel (z.B. Antibiose) können dazu führen.

Die Darmflora kann man durch einen Stuhltest untersuchen lassen und kann so erkennen, ob Schleimhaut und Bakterien im gesunden Bereich sind, oder ob etwas unternommen werden sollte.

Was kann ich tun um Blähungen zu vermeiden?

  • Blähende Lebensmittel wie Kohl / Zwiebel / Hülsenfrüchte / Zucker meiden im akuten Fall.
  • Bei Intoleranzen oder Allergien müssen die Allergene gemieden werden (Laktose / Fruktose / Gluten / Ei / Soja / Erdnuss / ect.)

 

  • Kaue gut deine Nahrung, damit sie gut zerkleinert im Magen / Darm ankommt. Damit unterstützt du deinen Darm bei seiner Arbeit
  • Trinke nicht direkt zum Essen. Entweder etwas davor oder einige Zeit danach. Sonst verdünnst du deine Magensaft und die Verdauung wird gestört.
  • Ballastoffe helfen die "guten" Darmbakterien zu versorgen. Außerdem binden sie Wasser und vergößern das Darmvolumen, was zu einem weichen Stuhl führt.
  • Probiotika führen wieder die richtigen Darmbakterien zu, um eine möglichst große Vielfalt zu gewährleisten.
  • Enzyme sind bei einer schwachen Verdauung hilfreich. Sie untersützen den Verdauungsprozess, damit keine teilweise unverdauten Stoffe in tiefere Darmabschnitte gelangen und dort zu Blähungen führen.
  • Bitterstoffe unterstüzten unsere Leber / Galle bei ihrer Arbeit, damit auch Fettverdauung reibungslos funktioniert. Auch Artischocke oder Mariendistel können die Leber untersützen, wenn dort Bedarf ist.
  • Pfefferminze und Kümmel haben entkrampfende und entblähende Wirkung und können die Beschwerden lindern.

 

Falls du Unterstützung brauchst, können wir gerne gemeinsam schauen, wo bei dir die Probleme liegen, dass du ständig einen schmerzhaften Blähbauch hast.

Reizdarm

Reizdarm - eine Funktionsstörung des Darms

Welche Ursachen kommen bei einem Reizdarm in Betracht?

Genetische Disposition

In der Forschung ist die Ursache eines Reizdarms immer noch nicht abschließend geklärt. Es wird allerdings vermutet, dass es evtl. eine genetische Disposition geben könnte, da es familiär gehäuft vorkommt und mehr Frauen als Männer davon betroffen sind.

Veränderung im Mikrobiom & Mucosa

Sehr häufig ist bei einem Reizdarm-Patient/-in das Mikrobiom nicht im Gleichgewicht oder / und auch die Schleimhaut weißt Defizite auf. Sie ist nicht so gut genährt und teilweise gibt es Störungen in der Darmbarriere, d. h. die Schleimhaut weißt Lücken auf und lässt auch Stoffe durch, die nicht dafür bestimmt sind, was verständlicherweise auch Probleme bereitet.

Stress

Es gibt Hinweise darauf, dass das Nervensystem der inneren Organe bei Reizdarm übererregbar ist. Psychischer Stress, Ärger oder Nervosität könnten die Beschwerden auslösen oder bestehende Symptome noch verstärken.


 

Welche Bescherden verursacht ein Reizdarm?

Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Druck- und Völlegefühl, Blähungen sowie Durchfall und / oder Verstopfung gehören zu den typischen Beschwerden eines Reizdarms.

Es gibt 3 Kriterien, nach denen ein Reizdarm bestimmt wird:

1. Es bestehen chronische Beschwerden, die länger als 3 Monate am Stück anhalten.

2. Die Beschwerden wie Bauchschmerzen / Blähungen / ect. werden im Darm ausgelöst und es kommt zu Veränderungen des Stuhlgangs.

3. Andere Erkrankungen, die solche Beschwerden verursachen können, wurden ausgeschlossen (z.B. chronisch-entzündliche Darmerkrankungen,Magen-Darm-Infektionen, Magenschleimhaut- entzündungen, Lebensmittelunverträglichkeiten, Tumore,... 

 

Die Betroffenen neigen außerdem zu Angsstörungen, Depressionen und anderen negativen Gefühlen. Oder vielleicht auch deswegen? Das Nervenübertragung des Darm-Hirns funktioniert in beide Richtungen... nur als kleiner Hinweis ;-)

Überempfindlichkeit des Darmnervensystems

Die Bewegung des Darms wird durch ein komplexes Nervensystem gesteuert. Diese natürlichen Darmbewegungen sind bei Personen mit Reizdarmsyndrom gestört. Ihr Darm reagiert schnell mit einem Schmerz- und Völlegefühl, zum Beispiel bei Luftansammlungen, die den Darm dehnen.

 

Aktivierung des Immunsystems

Bei manchen Personen mit Reizdarmsyndrom liegt die Ursache in einer Aktivierung des Immunsystems. Bestimmte entzündliche Botenstoffe werden vermehrt ausgeschüttet (wie Histamin). Dadurch kommt es zu einer andauernden Entzündung, die Schmerzen zur Folge haben kann.

Durch Viren oder Bakterien ausgelöste Infektionen des Darms können zu einem Reizdarm führen und über mehrere Wochen oder sogar Monate bestehen bleiben.

Was hilft bei Reizdarm?

Jeder Mensch ist individuell. Sowohl in der Zusammensetzung seines Mikrobioms, der phyischen und psychischen Verfassung und des Schmerzempfindens. Ob ein Reizdarm behandelt werden muss, entscheidet der Leidensdruck, den die betroffene Person empfindet und in wieweit es die Lebensqualität einschränkt.

Probiotika & Präbiotika

für den Darmaufbau

Probiotika sind spezielle Darmbakterien die helfen können deine Darmflora ins Gleichgewicht zu bringen, wenn dort Störungen vorliegen. 

Präbiotika unterstützen und ernähren die "guten" Darmbakterien. Außerdem helfen sie mit deine Darmpasssage zu regulieren.

Je nach Beschwerden, suche ich die richtigen Mittel für dich heraus.

Vitamine &
Nährstoffe

bauen auf & regulieren

Wer Schwierigkeiten mit seinem Darm hat, leidet meist auch unter einem Mangel an Vitaminen, da diese dort von der Schleimhaut aufgenommen werden.

Bestimmte Vitamine sollten zum Aufbau zugeführt werden, vieles kann auch über eine bewusste Ernährung erfolgen.

Gemeinsam finden wir heraus, was dir gut tun wird.

Entspannung 

das vegetative Nervensystem stärken

Oft haben Menschen mit Reizdarmsymptomatik ein überlastetes vegetatives Nervensystem. Viele merken es aber nicht bewusst. Denn nicht nur arbeiten ist Stress. Viele haben auch im privaten Umfeld Stress. Sie kommen nicht oder kaum zur Ruhe. 

Entspannung ist bei jedem individuell. Der eine kommt bei einem Waldspaziergang zur Ruhe, der andere meditiert, der nächste macht bewusste Atemübungen oder geht über spezielle Triggerpunkte. Wichtig ist es jedenfalls sich regelmäßig, am besten täglich eine "Auszeit" vom Alltag zu nehmen und Zeit zu finden, um sich bewusst mit sich selbst zu verbinden.

Ich kenne ein paar Möglichkeiten und du kannst entscheiden, was am besten zu dir passt.

Naturheilkunde

individuelle Symptom-
behandlung

Jeder Reizdarmpatient hat andere spezifische Beschwerden. Der eine hat starke Blähungen und Durchfall, der andere hat depressive Verstimmungen und Verstopfung.

Es stehen eine Vielzahl von naturheilkundlichen Mittel zur Verfügung, sei es pflanzlich, homöopathisch oder Bachblüten.

Für alle Beschwerden ist ein Kraut gewachsen, wie es so schön heißt.

Ich wähle die Mittel aus, die für dich am besten geeignet sind.

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